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Bienengarnelen - der Hauptartikel

 

Eine züchterisch hoch interessante Art ist Caridina logemanni, die Bienengarnele. Zunächst wurde sie wegen ihrer Ähnlichkeit zur Wildform Caridina cantonensis als Caridina cf. cantonensis bezeichnet. 2014 konnte sie von Werner Klotz und Thomas von Rintelen als eigenständige Art beschrieben werden.

Bienengarnelen (Caridina logemanni) werden in der Regel 2-3 cm groß. Männliche Bienen sind dabei etwas kleiner und vor allem weniger breit um die nicht vorhandenen Hüften.

Caridina logemanni können im Aquarium ein Höchstalter von um die 2 Jahre erreichen. Je wärmer das Wasser, desto schneller altern sie - ihr Stoffwechsel läuft dann einfach schneller. In kühlerem Wasser leben sie länger.

Wir bei Garnelen Guemmer beschäftigen uns seit 2007 mit der Zucht und Haltung von Zwerggarnelen. In unserer Shopkategorie Bienengarnelen findest du eine tolle Auswahl von hübsch gefärbten Caridina logemanni Garnelen.

Redd Bee Garnele Grade A - SSS
Red Bee Garnele | Grade A-SSS - Bienengarnele
Wissenschaftlicher Name : Caridina logemanni 'Red Bee' Deutscher Name: Red Bee, CRS (engl. Abkürzung für Crystal Red Shrimp) Herkunft/Verbreitung : Zuchtform aus Japan Population: Zuchtform Empfohlene Aquariengröße: ab 20 l Größe: bis 3 cm Alterserwartung: bis ca. 2 Jahre Wasserwerte für Red Bee-Garnelen, Grade A-SSS Temperatur: 18-25°C...
ab 3,99 € * 4,99 € *
Black Bee-Garnele | Grade A-SS - Bienengarnele
Black Bee-Garnele | Grade A-SS - Bienengarnele
Wissenschaftlicher Name : Caridina logemanni 'Black Bee' Deutscher Name: Black Bee, CBS (engl. Abkürzung für Crystal Black Shrimp) Herkunft/Verbreitung : Zuchtform aus Japan Population: Zuchtform Empfohlene Aquariengröße: ab 20 l Größe: bis 3 cm Alterserwartung: bis ca. 2 Jahre Wasserwerte für Black Bee-Garnelen, Grade A-SS Temperatur: 18-25°C...
ab 3,99 € *

Herkunft - Zwerggarnelen aus Hong Kong

Die Bienengarnele ist ein Chinese - die Art Caridina logemanni kommt in der Natur nur in ganz wenigen kleinen Bergbächen im Hinterland von Hong Kong vor. Diese Bäche haben flaches Wasser und fließen durch einen Bergwald. Das Wasser ist nährstoffarm, extrem weich und ziemlich kühl, der Sauerstoffgehalt ist sehr hoch.

Die Garnelen sitzen dort in den Gumpen oder Pools, in denen keinerlei Wasserpflanzen wachsen, nicht mal Moose. Dafür liegt am Grund massenweise abgefallenes Laub der Waldbäume, die die Bäche gut beschatten. Hier in den Laubhaufen sitzen die gestreiften Bienengarnelen. Fische gibt es in diesen Abschnitten der chinesischen Bergbäche gar nicht.

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Wasserwerte - weiches Wasser bevorzugt

Auch im Aquarium mögen Bienengarnelen ihr Wasser gerne weich. Es gibt zwar die sogenannten Betonbienen, die sich im Lauf der Zeit in der Aquarienhaltung an härteres Wasser gewöhnt haben, aber die meisten Bienengarnelen sind und bleiben Weichwassergarnelen. Zu hartes Wasser im Aquarium kann zu Häutungsproblemen und zu einer vermehrten Anfälligkeit für Krankheiten führen, bedeutet also schon durchaus Stress für die Tiere.

Osmoseanlage für perfekte Wasserwerte

Meist tröpfelt Leitungswasser nicht mit den passenden Werten aus den Rohren, grade der niedrige Karbonatwert ist meist das Problem. Deshalb haben viele ernsthafte Züchter von Bienengarnelen ihre Aquarien auf Osmosewasser umgestellt, das sie mit einem Aufhärtesalz für Bienengarnelen auf die passenden Wasserparameter bringen. Hier im Onlineshop findest du übrigens neben guten Osmoseanlagen auch eine gute Auswahl an Aufhärtesalzen speziell für Bienengarnelen zu kaufen. "Garnelensalz" ist bei uns kein Würzmittel!

In hartem Wasser werden auch deutlich weniger junge Bienengarnelen groß, weil sie die vielen Häutungen im harten Wasser nicht schaffen, die sie brauchen, um zu wachsen.

Maximal 25°C und viel Sauerstoff

Bienengarnelen sollten in weichem Wasser leben, aber das alleine reicht ihnen noch nicht. Das Wasser im Aquarium sollte außerdem sauerstoffreich (im Zweifel hilft ein Oxydator oder ein Sprudelstein) und ziemlich sauber sein (da hilft ein guter Filter, zusammen mit regelmäßigen Wasserwechseln).

Bei einer Wassertemperatur von 18 bis maximal 25 °C ist im Sommer eventuell sogar eine Kühlung am Aquarium fällig, dafür gibt's mittlerweile glücklicherweise eine gute Auswahl an Aquarienkühlern. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 7 liegen, die Gesamthärte (GH) zwischen 4 und 10°dH, die Karbonathärte (KH) bei 0 bis 6°dH. Ein Leitwert von 200 bis 450 µS ist perfekt.

Entstehung der Farben und Muster von Bienengarnelen

Wildform - Crystal Black

Die Wildfarbe der Caridina logemanni, die Crystal Black, ist mehr oder weniger schwarz-weiß gestreift, oft mit vielen transparenten Stellen und einem etwas verwaschenen Muster, aber auch mit klaren schwarzen und weißen Bändern. Der Schwanzfächer und die vordere Kopfpartie sind oft orange gefärbt.

Crystal Red - eine Zuchtform der ursprünglichen Crystal Red Garnele

Aus dieser wilden Bienengarnele wurde die Crystal Red selektiert, die dieselben Muster besitzen, nur eben in rot-weiß. Eine konsequente Weiterzucht der roten und der schwarzen Bienengarnele ergab die Farbmorphen Red Bee und Black Bee, bei denen die Muster abgegrenzt und genau definiert sind. Auch die Farbdeckung ist besser und die weißen Anteile sind größer - mit Ausnahme der Super Crystal Red beziehungsweise der Super Crystal Black, bei denen ist das genau umgekehrt: Sie haben sehr große farbigen Anteile, und nur noch ganz wenig Weiß.

Pure Line - Sonderform ohne rein-weißfarbigen Nachwuchs

Eine Sonderform der Red und Black Bees stellen die Pure Lines dar, die Pure Red Line (PRL) und die Pure Black Line (PBL). Hier kommen per Definition im Nachwuchs im Gegensatz zu den "normalen" Bees keine rein weißfarbigen Tiere vor.

Bienengarnelen werden in Grades eingeteilt, die allerdings nur die Musterung beschreiben, nicht die Farbdichte.

  • Der niedrigste Grade C/K0 ist die Wildform, mit vielen transparenten Stellen und nicht sehr klarer Zeichnung - man spricht von Crystal Red oder Crystal Black.

  • Grade B/K2 oder Dreiband ist eine gestreifte Bienengarnele mit drei weißen, gut abgegrenzten Bändern.

  • Grade A/K4 oder Vierband ist dasselbe, nur mit vier weißen Bändern.

  • Beim Grade S/K6 respektive V-Band und Tiger Tooth läuft das mittlere Band auf dem Hinterleib nach unten in einer oder zwei Spitzen aus.

  • Im Grade SS/K8 oder Hinomaru ist das mittlere Band zu einem dicken Punkt reduziert.

  • Beim Grade SS/K10 oder Doppel-Hinomaru ist auch vom hintersten Band nur noch ein Punkt vorhanden.

  • Bei den Ausformungen No Entry, Little Lips und Halfmoon hat der mittlere rote Punkt einen weißen schmalen beziehungsweise breiten Querstrich oder ist nur noch zur Hälfte vorhanden.

  • Im Grade SSS/K12 ist der Hinterleib ganz weiß, eventuell noch mit einem roten kleinen Fleck vor dem Schwanzfächer. Mosura bezeichnet einen ganz gefärbten Carapax, Crown bedeutet, dass auch auf dem Kopfpanzer schon größere weiße Flächen vorhanden sind und dass sich die rote Fläche auflöst.

Video: Red Bee / Rote Bienengarnele

Video: Black Bee / Schwarze Bienengarnele

Haltungsempfehlungen für gesunde Caridina logemanni

In vitro Pflanzen empfohlen

Bienengarnelen reagieren empfindlich auf Rückstände von Pestiziden und Medikamenten im Wasser und auch Planarien stellen eine Bedrohung für eine gesunde Kolonie von Bienengarnelen dar. Wenn du bei der Bepflanzung deines Aquariums also sichergehen willst, keine unerwünschten Stoffe / Mitreisenden in dein Aquarium einzuschleppen, solltest du auf sterile in-vitro Aquarienpflanzen setzen. In-vitro Pflanzen werden in einem Labor produziert und sind daher frei von Schädlingen, Keimen und Pestiziden. Somit kannst du alle potentiellen Bedrohungen für deine empfindlichen Garnelen im Vorfeld abwenden!

Haltung am besten im Artbecken oder mit kleinen Fischen

Bienengarnelen sind aufgrund ihrer weniger großen Vermehrungsfreude kein Fall fürs Gesellschaftsbecken, sondern eher für ein Artbecken. Wenn Fische dazugesetzt werden sollen, dann nur solche, die keine Garnelen - auch keine winzigen - fressen! Kleine Bärblinge wie Boraras werden nur unwesentlich größer als Bienengarnelen und taugen prima für die Haltung in weichem Wasser.

Soil Bodengrund für strahlende Farben

Bienengarnelen zeigen auf dunklem Boden die schönsten Farben. Man kann sie zwar auch auf neutralem Kies halten, jedoch hat sich in der Bienengarnelenzucht die Haltung auf aktivem Soil durchgesetzt, der die Wasserhärte aktiv beeinflusst und das Wasser weicher macht. Den pH-Wert puffert Soil in einem Bereich zwischen 6 und 7 - optimal für Bienengarnelen.

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Geringer Nitratwert und nicht aufhärtendes Gestein

Will man nicht gezielt züchten, kann das Aquarium gut bepflanzt und dekoriert werden. Bei der Aquariendeko sollte man auf nicht aufhärtende Steine im Garnelenbecken achten. Bienengarnelen mögen hohe Nitratwerte nicht und sollten daher nicht unbedingt in einem Aquascape gehalten werden, das unter Volllast gefahren wird.

Ganz anders sieht ein Zuchtaquarium aus: Züchter legen großen Wert auf Übersichtlichkeit, damit sie alles gut im Blick haben und einfach sortieren können. Aufsitzerpflanzen auf Lavasteinen sind für ein Bienengarnelen-Zuchtaquarium eine richtig gute Wahl. Sie sind nicht anspruchsvoll und lassen sich leicht rausnehmen, wenn man mal durchzählen muss.

Das richtige Futter für Bienengarnelen

Bienengarnelen fressen in der Natur fast nur Laub und Bakterienfilme. Sie kümmern sich auch im Aquarium um abgestorbenes Pflanzengewebe und ab und an auch mal um eine tote (oder noch nicht ganz tote) Schnecke. Ihr Futterplan umfasst auch feine Algenbeläge. Grobe, harte Algen wie Fadenalgen oder Bartalgen fressen sie nicht.

Ein echtes Superfood für Bienengarnelen sind getrocknete Brennnesseln, grün getrocknete Walnussblätter und feine Streifen getrockneter Hokkaidokürbis. Ergänzt wird das pflanzliche Futter durch Garnelenfutter aus dem Shop, auch etwas Protein sollte nicht fehlen. Gut geeignet sind Artemia (erwachsen oder als Nauplien) als Beifutter, oder du wählst direkt ein spezielles Proteinfutter für Garnelen. Nicht übertreiben, damit es keine Häutungsprobleme gibt!

Als Ergänzung des Speiseplans der hübschen Krabbler ist braunes Herbstlaub perfekt. Das darf eigentlich immer im Garnelenaquarium liegen, da machen die Bienengarnelen keine Ausnahme.

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Vermehrung - spannend in der Beobachtung

Bienengarnelen sind nicht ganz so vermehrungsfreudig wie andere Garnelengattungen in der Aquaristik, aber bei guten Bedingungen sind sie doch ganz gut dabei. Bienengarnelen gehören zum spezialisierten Fortpflanzungstypus, was heißt, dass die Weibchen eher wenige, aber dafür recht große Eier tragen - zwischen 20 und 40 im Fall von Caridina logemanni. Die Larven gehen im Ei durch alle Entwicklungsschritte. Wenn sie nach ca. 4-5 Wochen Tragezeit schlüpfen, sehen sie aus wie Miniausgaben ihrer Eltern.

Eine frisch geschlüpfte Bienengarnele ist ein recht sesshaftes Wesen, deshalb ist sie darauf angewiesen, dass sie dort, wo sie sitzt, gutes Futter findet. Viele Züchter füttern deshalb in den ersten paar Wochen Lebenszeit ihre Garnelenbabys mit Staubfutter. Die Kleinen kann man im Aquarium der Eltern groß werden lassen - wenn ausgewogen gefüttert wird, haben sie von ihren größeren Geschwistern und Verwandten nur wenig zu befürchten.

Weibliche Bienengarnelen werden mit der Häutung paarungsbereit. Nur dann sind sie weich, und nur, wenn sie weich sind, bekommen sie ihre Eier zwischen die Schwimmbeine gepresst. Dann geben die Damen Pheromone ins Wasser ab, und die Herren gehen das willige Weibchen eifrig suchen - es kommt zum Paarungsschwimmen, was eine recht lebhafte Angelegenheit sein kann! Das Männchen reitet beim Weibchen auf und versucht dann, nach unten zwischen seine Schreitbeine zu rutschen. Dort heftet es sein Samenpaket so an, dass die Eier beim Auspressen zwingend dran vorbeikommen und so im Vorbeiflutschen befruchtet werden.

Nach dem Auspressen befestigen weibliche Bienengarnelen ihren Laich mit einem klebrigen Haftfaden an den Schwimmfüßen und fächeln dort fleißig Frischwasser zu. So verhindern sie das Verpilzen und fördern eine gute Entwicklung der Larven in den Eiern. Unbefruchtete Eier werden aussortiert.

Alle Farbvarianten der Bienengarnelen

Den Farbvarianten widmen wir jeweils einen Extra-Artikel, in dem wir ihre Besonderheiten beschreiben.
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